IT-Sicherheit im Unternehmen: Tipps zum Datenschutz

Allgemein genießt die IT-Sicherheit bei deutschen Unternehmen einen hohen Stellenwert. Doch gerade für kleine Firmen bedeutet das einen erheblichen Aufwand, der sich angesichts der stetig wachsenden Gefahren allerdings lohnt. Schließlich stellt der Diebstahl von Unternehmensinterna in vielen Branchen mittlerweile eine existenzielle Bedrohung dar.

Mobile Geräte entwickeln sich zu einer Sicherheitslücke

Während Server und Rechner innerhalb des firmeneigenen Netzwerkes inzwischen in aller Regel einer guten Überwachung unterliegen, werden Smartphones und Tablets häufig nur unzureichend kontrolliert – ein mitunter verhängnisvoller Fehler, denn anders als der PC verfügen diese nur in seltenen Fällen über einen effektiven Virenschutz. Problematisch wird dieser Umstand besonders dann, wenn die mobilen Geräte aus Gründen der Bequemlichkeit auch für den Zugriff auf betriebsinterne Accounts genutzt werden. Allein durch das Abrufen von E-Mails kann die Datensicherheit dadurch schwer beeinträchtigt werden – sei es durch eine mangelhafte Verschlüsselung oder durch die Installation von Schadprogrammen. Eine umfassende Sicherheitssoftware auf betrieblich genutzten Geräten ist deshalb unverzichtbar.

Die Hardware darf nicht vernachlässigt werden

Die Verbreitung des Stuxnet-Virus hat die Gefahr deutlich gemacht, die von unkontrollierten Wechselmedien ausgeht. Auch wenn Hacker einen großen Teil ihrer Angriffe heute über Netzwerke starten, benutzen gerade professionelle Attacken noch zahlreiche andere Wege. Eine strenge Kontrolle ist ebenfalls für die Datensicherheit notwendig, denn auf einem einzigen USB-Stick lassen sich wegen ihrer hohen Kapazität Hunderttausende Seiten wichtiger Unternehmensinterna speichern. Vor diesem Hintergrund ist leider die Kontrolle von Druckern in den Hintergrund gerückt – doch auch diese werden immer wieder genutzt, um wichtige Dokumente aus einem Firmengebäude zu schmuggeln. Eine weitere Gefahr ist der Zugriff auf soziale Medien, die beruflich genutzt werden. Oft erfolgt dieser auch über einen privat genutzten PC, der sich dem Zugriff der IT-Abteilung entzieht. Auch hier ist der Virenschutz nicht selten nur auf einem unzureichenden Stand.

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In einer vernetzten Umgebung reicht eine einzige Lücke aus, um das ganze System zu kompromittieren. Aus diesem Grund sollte allen verwendeten Geräten die gleiche Aufmerksamkeit gewidmet werden. Sie müssen ohne Ausnahme durch eine effektive Sicherheitssoftware geschützt werden, die auch mobile Geräte und unterschiedliche Betriebssysteme miteinbezieht. Hier hilft zum Beispiel Worry Free – eine Profisicherheitssoftware für kleinere Unternehmen von Trendmicro. Darüber hinaus sollten auch kleine Unternehmen in firmeneigene Geräte investieren und die Nutzung privater Smartphones für betriebliche Zwecke untersagen.

Image: m.schuckart – FotoliaSimilar Posts: