Unnötigen Ballast abwerfen: Fasten- und Entschlackungskuren

Eine Fasten- oder Entschlackungskur tut Körper und Seele gut, denn Sie befreit den Organismus von unnötigem Ballast und entlastet das Verdauungssystem. Worauf Sie beim Fasten und Entschlacken achten sollten, erfahren Sie in diesem Ratgeber.




Richtig fasten: So geht’s

Zu Beginn des Fastens sollten ein bis drei Entlastungstage eingelegt werden, an denen der Körper auf den Nahrungsmangel vorbereitet wird. In dieser Zeit sollte nur leicht verdauliche und ballaststoffreiche Kost auf dem Speiseplan stehen, so zum Beispiel Reis oder Obst. Das eigentliche Fasten kann nach verschiedensten Methoden durchgeführt werden. Ob Sie sich für das Heilfasten nach Buchinger, die Schrothkur oder die F.-X.-Mayr-Kur entscheiden, ist dabei von Ihren individuellen Vorlieben und von Ihrem Gesundheitszustand abhängig. Eine wirkungsvolle Entschlackung für den Körper lässt sich auch mit verschiedenen Drinks erzielen, die man im Internet erwerben kann und die schon alle wichtigen Nährstoffe mitliefern.

Wichtig: Während des gesamten Fastenzeitraums sollten täglich mindestens zweieinhalb Liter Flüssigkeit aufgenommen werden. Ist die Fastenzeit beendet, benötigt der Organismus bei allen Fastenmethoden mehrere Tage, um langsam wieder an Nahrung gewöhnt zu werden. Keinesfalls darf vorzeitig zu schweren, fettreichen Mahlzeiten gegriffen werden, denn diese würden den Magen überfordern und könnten zu Magenkrämpfen oder Verdauungsbeschwerden führen.

Die Gesundheit steht an erster Stelle

Besonders zu Beginn einer Fasten- oder Entschlackungskur leiden viele Fastende unter Kreislaufschwäche, Kopfschmerzen oder Übelkeit. Diese Beschwerden sollten jedoch spätestens am vierten Tag vergehen. Ist das nicht der Fall, sollten Sie das Fasten abbrechen und sich sicherheitshalber ärztlich untersuchen lassen. Außerdem sollten Sie auf Fasten- und Entschlackungskuren verzichten, wenn Sie chronisch krank oder auf Medikamente angewiesen sind. Auch für ältere oder körperlich schwache Personen ist das Fasten nicht geeignet. Fastenneulinge sollten die Fastentage in ihre Urlaubszeit legen, um vollständig vom Alltag abschalten zu können. Fangen Sie klein an und planen Sie eine Fastenzeit von einer Woche ein, denn bereits die ist ausreichend, um den Körper zu entgiften und sich rundherum fit und erholt zu fühlen.

Mehr Wohlbefinden für Körper und Geist

Wer bewusst für einige Tage auf feste Nahrung verzichtet, fühlt sich spätestens ab dem vierten Tag unbeschwert, fit und voller Energie. Auch Geschmäcker und Gerüche werden intensiver wahrgenommen. Da während des Fastens außerdem Fettdepots angegriffen und Gifte abgebaut werden, ist es eine gute Möglichkeit, das körperliche und geistige Wohlbefinden zu steigern.

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