Die Entwicklung des Glücksspiels in Deutschland

Wer träumt nicht von dem ganz großen Gewinn? Endlich mal zum Beispiel ein 6er im Lotto, und vielleicht sogar noch die Superzahl dazu. Dann könnte man das Leben etwas mehr genießen, sich ein paar Dinge leisten, die man ansonsten nicht anschaffen würde. Auch wenn man in Deutschland weit davon entfernt ist, solch utopisch hohe Summen auszuspielen, wie es zum Beispiel bei der Loteria de Navidad in Spanien der Fall ist, wo mehrere Hundert Millionen Euro ausgeschüttet werden, hat das Glücksspiel hierzulande eine nicht zu verleugnende Tradition.


Wie entwickelte sich eigentlich das Glücksspiel in Deutschland?

Zuallererst sollte man definieren, was man eigentlich unter Glücksspiel versteht. Im Vordergrund steht dabei nicht das eigene Können, sondern der Zufall, der entscheidet, ob ein Gewinn ausgeschüttet wird oder der Verlust droht.

Es gibt verschiedene Arten des Glücksspiels, die geläufige Lotterie, aber auch Spiele, die vor allem in Casinos Einzug gehalten haben. Dazu gehören Roulette aber auch Würfel- oder Kartenspiele. Schon im Mittelalter erkannte man den Unterhaltungswert von Glücksspielen, wobei es dort nicht nur um das reine Vergnügen ging, sondern der Einsatz von einer bestimmten Geldsumme Voraussetzung war.

Wer kennt nicht das Kinderspiel ‘Gänsespiel’? Im Mittelalter war dies noch dem Glücksspiel zugeordnet, mit der Zeit entwickelte es sich aber zu einem Gegenpart, beispielsweise zum Mensch-Ärgere-Dich-Nicht.

Hazardspiele werden gesellschaftsfähig

Mit den Jahrhunderten spalteten die Spiele die Bevölkerungsschichten. Während in der Unterschicht besonders das Würfelspiel beliebt war, erklärte man kurzerhand in der Oberschicht, dass gewisse Glücksspiele wie das Kartenspiel ‘Pharao’ nun für die Leute, die es sich leisten konnten, durchaus salonfähig waren.

Der Widerstand gegenüber dem „verruchten“ Laster Spielen war aber besonders von Seiten der Kirche besonders hoch und man versuchte immer wieder, das Teufelszeug zu verbannen. Aber die Begeisterung konnte nicht aufgehalten werden und Anfang des 19. Jahrhunderts eröffneten die ersten Spielbanken, wie zum Beispiel eine in Baden-Baden. Zwischen 1872 und 1933 wurden allerdings alle Spielbanken geschlossen, die Nationalsozialisten eröffneten sie neu.

Glücksspiel – heute ein vielfältiger Markt

Heutzutage gibt es auf dem deutschen Markt eine Vielfalt an Möglichkeiten, dem Glücksspiel nachzugehen, sei es mit dem Lottoschein, in einem Casino, in der Kneipe an der Ecke oder am Automaten. Auch bei der SKL-Lotterie locken teils hohe Gewinne, Lose hierfür gibt es beispielsweise bei SKL Boesche, auf deren Internetpräsenz es auch einige nützliche Tipps gibt.

Fotocredit: frank_90 – FotoliaSimilar Posts: